Wenn Tiere kochen: Krabben

Die dritte Geschichte.

Eine Krabbe krabbt über den Meeresboden.
Im Vergleich zu andern Krabben krabbt sie recht schnell, denn sie hat es eilig. Ihr Chef hatte ausgerechnet heute noch in letzter Minute vor Feierabend Papierkram auf den Schreibtisch geworfen. Den er natürlich sofort, unverzüglich, jetzt bearbeitet haben wollte.
Jetzt war sie natürlich viel zu spät dran, aber irgendwie würde sie es schon schaffen.  In einer guten Stunde geht nämlich das grosse Krabbenfest in der verlassenen Unterwasserstadt los – mit der abgefahrenen Lichtshow und den besten Krabbenbands weit und breit.
Und natürlich gehört das traditionelle PicNic dazu!
Die Krabbe Krabsi reisst zuhause den Kühlschrank auf:  Was soll sie denn heute kochen? Für ihre berühmte Meeresalgenquiche reicht die Zeit definitiv nicht.
Ach ja, da versteckt sich noch eine Packung Eier – daraus lässt sich definitiv was machen.
Während die Eier im Topf tanzen, schlüpft Krabbsi in ihr neues Outfit mit dem Schiffsmuster. Der apokalyptisch-industrielle Marinelook mit Öltankern ist gerade total angesagt.
Mit einen lauten Schrei und kräftigem Krabbenscheerengeklapper erschreckt sie die Eier um sie dann abgekühlt aus dem Topf fischen zu können.
Schnipp, schnapp und schon sind sie kleingehackt. Natürlich mit Schale.Das sorgt ja erst für den nötigen Biss!
Noch ein paar verkleinerte Seegurken dazu und gehts los mit der Tupperschale auf dem Kopf – der Dancefloor wartet.

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