Liebe Professoren & Professorinnen

Ein offener Brief an alle Professoren, Professorinnen, Dozenten und Dozentinnen, Assistenten und Assistentinnen, Pfarrerinnen und Pfarrer, die Theologie unterrichten.

Liebe Professorinnen und Professoren

Euer Job und eure Aufgabe ist sicher nicht immer leicht, und gerade als Student/Studentin kritisiert man sehr oft, in der Vorlesung und ausserhalb, deshalb möchte ich hier, zum Beginn des neuen Semesters, einfach mal DANKE sagen!

Danke an alle Professoren, die Theologie als reine Wissenschaft betreiben, ihr lehrt mich dass Theologie einfach nur Wissenschaft sein kann und dass Abstand zum Glauben, Raum für Reflexion öffnet!

Danke an alle Professoren, die auch in den Vorlesungen Theologie, Glaube und Kirche verbinden, dank euch lerne ich wie Theologie und persönlicher Glaube einander ergänzen, weiterbringen und etwas mit mir zu tun haben.

Danke, dass ihr nicht alles (alle Fächer) alleine macht.

Danke für eure Verschiedenheit.

Danke, dass ihr nicht perfekt seid!

Als Team lehrt ihr mich Vielfältigkeit und dass es verschiedene Perspektiven gibt, ihr zeigt mir dass man nicht perfekt sein muss und ihr spornt uns Studenten an, besser zu werden!

Danke an alle Professorinnen und Theologen, die bedacht und reflektiert verschiedene Positionen nebeneinander stehen lassen, die sich bewusst sind, dass die Studierenden sehr unterschiedliche Ansichten haben, und das ernst nehmen.

Danke aber auch an alle Professoren und Theologinnen die ihre Ansicht & Überzeugungen klar sagen und damit schon manches meiner Gedankengebilde und manche Überzeugung zum Einsturz gebracht haben.  Obwohl es oft weh tut, kann es mich weiter bringen!

Danke, das ihr euch unsere Namen merkt, das ist an der Uni nicht selbstverständlich!

Danke an alle Professorinnen denn an euch werden hohe Erwartungen gestellt: Von uns Studierenden, von euren Kollegen, der Uni, der Kirche usw. Danke wenn ihr euch den Herausforderungen mit Selbstbewusst stellt!  Danke aber auch, wenn ihr Verletzlichkeit zeigt und wir merken, dass man auch als Professor noch nicht alles weiss!

Danke an die Professoren, die mit uns ihre Geburtstage feiern, die uns in ihre Häuser und zu Ihren Familien einladen. Das ist nicht selbstverständlich und wir wissen das wirklich zu schätzen!

Danke für die unzähligen Stunden, die ihr in die Vorlesungen und die Studenten investiert und Danke für die Einladungen mit euch zu diskutieren und uns mit allen Fragen an euch zu wenden. Danke auch wenn ihr das nicht tut, denn ich bin sicher, dass ihr ganz viele andere wichtige Aufgaben stattdessen erledigt.

Danke für alle Arbeit hinter den Kulissen: Die Sitzungen, die Bürokratie, das Schreiben und Korrigieren von Prüfungen, die Vorbereitungen fürs Semester und alles was ich hier nicht aufgezählt habe!

Danke an alle Professoren, Dozentinnen und Assistenten, die eine grosse Begabung und Begeisterung dafür haben uns Studierende zu unterrichten! Ihr weckt in uns Freude, Begeisterung und ihr habt wirklich grossen Einfluss darauf wie wir Theologie, den Glauben, die Kirche, Gott und uns selbst sehen! Ihr prägt eine ganze Generation von Theologen und Pfarrerinnen.

Danke an alle Professorinnen, Dozenten und Assistentinnen die eine weniger grosse Begabung haben, dass ihr euch trotzdem der Herausforderung stellt, dazulernt und Woche für Woche unterrichtet.

Danke für alles!

 

Dieser Brief macht eigentlich nur Sinn, wenn Professoren, Dozentinnen usw. ihn auch lesen. (Logisch oder?) Und von mir selbst weiss ich, wie gut es manchmal tut, wenn jemand einfach Danke sagt. Danke sagen, macht doch auch einem selbst immer ein bisschen glücklicher, ich gebe euch hier also die perfekte Möglichkeit dazu 🙂

Da ich aber weiss, dass viele Profs nicht in den Sozialen Netzwerken unterwegs sind, brauche ich euch!

Bitte teilt doch diesen Brief auf Facebook, Twitter, oder schickt den Link per E-Mail an eure Professorinnen, Dozenten und Assistentinnen weiter, und verbreitet so ein bisschen Dankbarkeit und einen motivierten Start ins neue Semester!

 

 

*Wenn ich im Verlauf des Briefes nur die männliche Form schreibe, mache ich das aus Gründen des Leseflusses. Die weibliche Form ist natürlich immer mit gemeint!

 

 

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